Nachbarschaftsbüro Marzahn NordWest

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Nachbarschaftsbüro Marzahn NordWest

Anschrift: Havemannstraße 17A, 12689 Berlin
Telefon: 03028423129 oder 03028423130
Fax:
Email: [email protected]

Sie haben eine Frage zum Stadtteil?

Benötigen Sie eine Beratung, Unterstützung oder Ansprechperson?

Sie möchten eine gemeinsame nachbarschaftliche Aktion umsetzen?

Sie suchen einen Kooperationspartner? 

Möchten Sie sich darüber austauschen, wie man den Stadtteil positiv verändern kann?


Dann schauen Sie im Nachbarschaftsbüro in der Havemannstraße 17A, 12689 Berlin vorbei, deren Tür immer offen steht!
Alle Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil sind immer herzlich eingeladen vorbeizuschauen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Wer erwartet Sie?

Im Nachbarschaftsbüro finden Sie derzeit die Stadtteilkoordination plus und das Team der Mobilen Stadtteilarbeit

 

Hauptarbeitsfelder der Stadtteilkoordination plus sind
a) die Vernetzung und Koordinierung von Akteuren und Aktivitäten in der Bezirksregion,
b) die Stärkung von Engagement und Nachbarschaft,
c) die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern,
d) die Öffentlichkeitsarbeit sowie
e) die Einnahme einer Schnittstellenfunktion zwischen den Menschen vor Ort und der Verwaltung.
Das Projekt wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf von Berlin gefördert.

 

Auch das Projekt Mobile Stadtteilarbeit, das durch ein neues Team von November 2021 bis Juni 2023 umgesetzt wird, befindet sich im Nachbarschaftsbüro und arbeitet eng mit der Stadtteilkoordination plus zusammen. Der Fachverband der Stadtteilzentren, der Verband für sozialkulturelle Arbeit, trägt das regional an 36 Stadtteilzentren in Berlin angebundene Projekt in Regie. Das Vorhaben wird als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die Covid-19-Pandemie durch den Europäischen Sozialfonds finanziert. Der Fokus liegt insbesondere auf jenen Menschen, die mit ihren Sorgen und Nöten von den Angeboten und Aktivitäten im Stadtteil bisher aus verschiedensten Gründen nicht erreicht werden konnten.

 

Zur Vorgeschichte

Von 1999 bis 2020 war der Stadtteil Marzahn NordWest Quartiersmanagementgebiet. Dieses Instrument aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ war speziell für Stadtteile mit hohem Entwicklungsbedarf angelegt, und versuchte gezielt auf Chancen und Potentiale des Quartiers und deren Bewohner zu setzen. Bis zum 31.12.2009 war die UrbanPlan GmbH Gebietsbeauftragter und stellte das Vor-Ort-Team. In Kooperation mit den in Marzahn NordWest angesiedelten Trägern, insbesondere mit dem Sozialen Stadtteilzentrum, wurden Strategien für den Stadtteil entwickelt und Projektideen initiiert und durchgeführt. Im Oktober 2009 wurden alle 34 Berliner Quartiersmanagementgebiete neu ausgeschrieben, wobei "Kiek in" e.V. Berlin den Zuschlag als neuer Gebietsbeauftragter für Marzahn NordWest erhielt. Dies stellte eine konsequente Umsetzung der neuen Philosophie innerhalb der federführenden Senatsverwaltung für Stadtentwicklung dar, den Bezirken mehr und mehr die Verantwortung für das Verfahren zu übertragen.

 

Gleichzeitig wurde in der Durchführung des Quartiersmanagements verstärkt auf lokal verwurzelte Partner wie die Träger der Sozialen Stadtteilzentren gesetzt. Für "Kiek in" e.V. Berlin bedeutete diese Beauftragung die Anerkennung von 15 Jahren Arbeit mit und für die Menschen in Marzahn NordWest und zeigte die qualitative Entwicklung, welche der Träger in den vorherigen Jahren genommen hatte. Mit dem damaligen QM-Team im QuartiersBüro stand die Kiek in - Soziale Dienste gGmbH, die die Trägerschaft des QM 2013 übernommen hatte, für den Arbeitsansatz der Beförderung der Hilfe zur Selbsthilfe im Verfahren und stand gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, den ansässigen Projekten, Trägern und Institutionen für ein buntes, vielfältiges und lebendiges Marzahn NordWest ein.

 

Der Einsatz des Förderprogramms "Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt" lief zum Jahresende 2020 aus. Aufgrund des langjährigen Quartiersmanagementverfahrens konnten gute Vernetzungsstrukturen aufgebaut und das Engagement der Bewohnerschaft gefördert sowie die Angebote sozialer Infrastruktur bedarfsgerecht ergänzt und aufgewertet werden. Daher blieb der Stadtteil auch nach der Verstetigung des Quartiersmanagements seit 2021 als Förderkulisse im Rahmen der Stadtteilkoordination plus erhalten. Ab November 2021 kam das Team der "Mobilen Stadtteilarbeit" dazu.

 

Rückblicke zum Standort